
Kommt aus dem türkischen und bedeutet „kannst du deinem Leben etwas antun?“. Ein Ausdruck der in der türkischen Popkultur oftmals verbunden wird mit einer Sehnsucht aus einem Herzschmerz heraus. Das Subjekt des Satzes „Can“ heißt nicht nur Leben, sondern ist auch ein gängiger Kosename für Menschen die einem nahe stehen. Dadurch wird die Frage nach dem Verletzen des Lebens zu einer vagen Äußerung die nicht klar zuordnen lässt, wer hier eigentlich wen verletzt. Sehnsucht empfinde ich als ein ganz ähnliches Dilemma. Wer wird durch unsere Sehnsucht verletzt? Wir selbst? Die Menschen welche wir vermissen? Menschen die gerne bei uns währen? Oder doch jemand völlig anderes?
Originating from Turkish, it translates to „can you do harm to your life?“. It is an expression often associated in Turkish pop culture with a longing out of heartbreak. The subject of the sentence, Can, not only means „life,“ but is also a common term of endearment for those close to us. This turns the question of harming one’s life into an ambiguous statement, blurring the lines of who is actually hurting whom. I perceive longing as a very similar dilemma. Who is hurt by our longing? Ourselves? The people we miss? The people who wish they were with us? Or someone else entirely?




