
Was passiert wenn die Banden die uns einst halt gegeben haben, uns eine Familie gegeben haben, langsam vergehen. Wenn aus einem Gefühl der Zusammengehörigkeit ein Gefühl des Zurückbleibens wird. „Heul Leise“ erkundet die Fragen die aus diesen Gefühlen entstehen und begegnet den Resten dieser einstigen Freundschaft in einer fotografischen Spurensuche. Hinter Pergamin lassen Collagen schemenhaft vergangene Momente der Zusammenkunft erkennen, die Gedichte werden dabei zu einer Brücke der Veränderung die zu den Fotografien der Gegenwart führt. Eine stille Gegenwart die Raum lässt um die neue Leere nach der Veränderung zuzulassen. „Heul Leise“ erhebt nicht eine einzige Freundesgruppe zu etwas einzigartigem, sondern folgt den Gefühlen der schleichenden Entfremdung vom Zusammensein in eine stille Einsamkeit.
What happens when the ties that once gave us stability, that gave us a family, slowly fade away? When a sense of belonging turns into a feeling of being left behind? “Heul Leise” explores the questions arising from these emotions and encounters the remnants of this former friendship through a photographic search for traces. Behind glassine, collages faintly reveal past moments of coming together, while the poems become a bridge of transition leading to the photographs of the present. A quiet present that leaves space to embrace the new emptiness that follows the change. “Heul Leise” does not elevate a single group of friends into something unique, but rather traces the feelings of gradual alienation, moving from togetherness into a silent loneliness.










